Iudicium sanctique placet sententia montis omnibus, arguitur tamen atque iniusta vocatur unius sermone midae; nec delius aures humanam stolidas patitur retinere figuram, sed trahit in spatium villisque albentibus inplet instabilesque imas facit et dat posse moveri: cetera sunt hominis, partem damnatur in unam induiturque aures lente gradientis aselli.
von lucas.957 am 11.02.2018
Alle stimmen dem Urteil und Spruch des heiligen Berges zu, doch Midas allein argumentiert dagegen und nennt es ungerecht. Apollo weigert sich, seine törichten Ohren in ihrer menschlichen Gestalt zu belassen und streckt sie stattdessen aus, bedeckt sie mit weißem Fell, macht ihre Basis beweglich und flexibel. Während der Rest seines Körpers menschlich bleibt, wird er auf diese eine Weise bestraft und erhält die Ohren eines langsam schreitenden Esels.
von ben.b am 28.02.2024
Das Urteil und der Spruch des heiligen Berges gefällt allen, wird jedoch von der Rede des Midas allein angefochten und ungerecht genannt; und Delius lässt die törichten Ohren nicht die menschliche Gestalt bewahren, sondern zieht sie in die Länge und füllt sie mit weißen Haaren und macht die untersten Teile unstabil und gibt ihnen die Fähigkeit sich zu bewegen: Das Übrige ist menschlich, er wird in einem Teil verurteilt und mit den Ohren eines langsam schreitenden Esels bekleidet.