Consuetudine ius est, quod aut leviter a natura tractum aluit et maius fecit usus, ut religionem, aut si quid eorum, quae ante diximus, ab natura profectum maius factum propter consuetudinem videmus, aut quod in morem vetustas vulgi adprobatione perduxit; quod genus pactum est, par, iudicatum.
von layla.z am 17.06.2024
Nach Gewohnheitsrecht ist dasjenige, was entweder leicht von der Natur abgeleitet, durch Gebrauch genährt und größer gemacht wurde, wie die Religion, oder wenn wir etwas von dem, was wir zuvor erwähnt haben, was aus der Natur hervorging, durch Gewohnheit größer geworden sehen, oder was das Alter durch die Billigung des gemeinen Volkes in Gebrauch geführt hat; zu dieser Art gehören Vereinbarung, Gleichheit und richterliche Entscheidung.
von linn845 am 04.05.2023
Das Gewohnheitsrecht entwickelt sich auf drei Arten: Es kann durch wiederholte Anwendung aus dem Naturrecht erwachsen, wie religiöse Praktiken; es kann durch gängige Praxis die natürlichen Prinzipien, die wir zuvor diskutiert haben, erweitern; oder es kann entstehen, wenn lang bestehende Volkstraditionen zu akzeptierten Bräuchen werden. Beispiele hierfür sind Verträge, faire Behandlung und Rechtsprechung.