Sin autem necdum sub manibus procuratoris vel coloni vel inquilini vel servi possessio facta est, sed eam accipere desidia vel dolo supersedit, tunc ipse qui eum transmisit ex mala sua electione praeiudicium circa possessionem patiatur, ex memoratarum personarum vel machinatione vel neglegentia accedens.
von ben.v am 30.05.2021
Sollte jedoch die Besitzübernahme durch den Verwalter, Pächter, Mieter oder Sklaven noch nicht erfolgt sein, sondern diese die Besitzübernahme aufgrund von Trägheit oder Täuschung unterlassen haben, so wird derjenige, der sie entsandt hat, die Konsequenzen hinsichtlich des Besitzes aufgrund seiner schlechten Auswahl des Vertreters erleiden, resultierend aus dem Intrigieren oder der Nachlässigkeit der genannten Personen.
von sofi.977 am 25.01.2024
Wenn jedoch die Besitzübergabe noch nicht durch die Hände des Bevollmächtigten, des Pächters, des Mieters oder des Sklaven erfolgt ist, sondern er aus Trägheit oder Arglist die Annahme verzögert hat, dann soll derjenige, der ihn entsandt hat, aufgrund seiner schlechten Wahl einen Nachteil hinsichtlich des Besitzes erleiden, der aus der Machination oder Fahrlässigkeit der vorgenannten Personen entsteht.