Sed ne quis ita effuse intellectum nostrae constitutionis audeat esse trahendum, ut etiam apud compromissarios iudices vel arbitros ex communi sententia electos vel apud eos, qui dantur a iudicibus, qui propriam iurisdictionem non habent, sed tantummodo iudicandi facultatem, putet huiusmodi extendi sanctionem, cum hos generaliter volumus tales causas dirimere, qui vel certae administrationi, cui et iurisdictio adhaeret, praepositi sunt vel ab his fuerint dati, et multo magis si a nostra maiestate delegata eis causarum sit audientia.
von florentine972 am 19.08.2016
Jedoch soll niemand es wagen, den Sinn unserer Verfassung so weitreichend zu interpretieren, dass er mient, eine solche Sanktion erstrecke sich auch auf Schiedsrichter oder in gegenseitigem Einvernehmen gewählte Schlichter oder auf diejenigen, die von Richtern ernannt werden, welche keine eigene Gerichtsbarkeit besitzen, sondern nur die Befugnis zu richten, da wir im Allgemeinen wünschen, dass solche Fälle von jenen entschieden werden, die entweder einer bestimmten Verwaltung vorstehen, der auch eine Gerichtsbarkeit zugeordnet ist, oder von diesen ernannt wurden, und dies umso mehr, wenn die Verhandlung von Fällen unserer Majestät delegiert worden ist.
von mailo976 am 15.12.2018
Niemand sollte unser Gesetz zu weit auslegen, indem er annimmt, es gelte für Schiedsrichter, die in gegenseitigem Einvernehmen gewählt wurden, oder für jene, die von Richtern ernannt wurden, die nur die Befugnis zum Urteilen, aber keine eigene Rechtsprechung haben. Wir wollen, dass solche Fälle ausschließlich von Beamten behandelt werden, die entweder administrative Positionen mit originärer Rechtsprechungsbefugnis innehaben, oder von jenen, die sie ernennen, und insbesondere von jenen, denen wir persönlich die die Autorität übertragen haben, Fälle zu verhandeln.