Piso indicio sagittae vel insita modestia non in publicum egressus est neque se studiis vulgi permisit: centurionemque percontatus, postquam quaesitum sibi crimen caedemque comperit, animadverti in eum iussit, haud perinde spe vitae quam ira in percussorem, quod idem ex interfectoribus clodii macri cruentas legati sanguine manus ad caedem proconsulis rettulisset.
von oskar.879 am 07.03.2024
Entweder wegen des Pfeilvorfalls oder aufgrund seiner natürlichen Bescheidenheit blieb Piso öffentlichen Orten fern und mied die Menschenmengen. Nach der Befragung des Zenturions und der Erkenntnis, dass seine Ermordung geplant war, befahl er die Hinrichtung des Mannes. Dies geschah weniger in der Hoffnung, sein eigenes Leben zu retten, als vielmehr aus Wut auf seinen Meuchelmörder, der bereits seine Hände mit dem Blut des Legaten Clodius Macer besudelt hatte und nun auch einen Prokonsul töten wollte.
von aria.f am 03.11.2023
Piso begab sich weder aufgrund des Hinweises der Pfeilspur noch aus angeborener Bescheidenheit in die Öffentlichkeit, noch gab er sich den Begeisterungen der Menge hin: Und nachdem er den Zenturio befragt hatte und entdeckte, dass ein Verbrechen und sein Tod geplant worden waren, befahl er dessen Bestrafung, nicht so sehr in der Hoffnung auf Leben als vielmehr aus Zorn gegen den Mörder, weil derselbe Mann aus der Gruppe der Mörder des Clodius Macer die mit dem Blut des Legaten befleckten Hände zur Ermordung des Prokonsuls herangetragen hatte.