Nunc ea quae nobis membrorum dextera pars est, in speculis fit ut in laeva videatur eo quod planitiem ad speculi veniens cum offendit imago, non convertitur incolumis, sed recta retrorsum sic eliditur, ut siquis, prius arida quam sit cretea persona, adlidat pilaeve trabive, atque ea continuo rectam si fronte figuram servet et elisam retro sese exprimat ipsa.
von kian838 am 14.04.2016
Nunmehr geschieht es, dass das, was uns die rechte Seite unserer Gliedmaßen ist, in Spiegeln als linke erscheint, und zwar aus dem Grund, weil, wenn das Bild an die Oberfläche des Spiegels gelangt, es nicht unverändert zurückgeworfen wird, sondern geradewegs rückwärts geworfen wird, ganz so, als ob jemand eine noch nicht getrocknete Tonmaske gegen einen Pfosten oder Balken schleudern würde, und diese sogleich, wenn sie ihre gerade Gestalt von vorn beibehält, sich selbst rückwärts ausdrückt.
von emmanuel833 am 24.08.2019
Nun erscheint der Teil, der unsere rechte Seite bildet, in Spiegeln als linke Seite, weil wenn ein Bild die Spiegelfläche erreicht und trifft, es nicht unverändert zurückprallt, sondern geradewegs nach hinten geworfen wird - ganz wie wenn jemand eine Tonmaske, bevor sie trocken ist, gegen einen Pfosten oder Balken wirft, und wenn die Maske ihre Form geradeaus beibehält, dann erzeugt sie einen umgekehrten Abdruck ihrer selbst.