Perpetua anxietas nec mensae tempore cessat faucibus ut morbo siccis interque molares difficili crescente cibo, sed uina misellus expuit, albani ueteris pretiosa senectus displicet; ostendas melius, densissima ruga cogitur in frontem uelut acri ducta falerno.
von lilya.o am 14.11.2022
Die ständige Angst lässt auch während der Mahlzeit nicht nach - sein Hals ist trocken wie bei einer Krankheit, das Essen bleibt zwischen den Zähnen stecken und wird schwerer zu verschlucken, und der arme Kerl spuckt seinen Wein aus. Nicht einmal der feinste, gealterte Albanerwein schmeckt ihm. Biete ihm etwas Besseres an, und seine Stirn zieht sich zusammen, als hätte er scharfen Essig gekostet.
von marie.e am 24.07.2018
Unaufhörliche Angst lässt auch zur Essenszeit nicht nach, mit einem Hals, wie von Krankheit ausgetrocknet, und zwischen den Mahlzähnen, wo die Speise mühsam wächst; doch der Ärmste spuckt die Weine aus, das kostbare Alter des Albanum missfällt ihm; zeigst du einen besseren Wein, presst sich die dichteste Falte auf die Stirn, als wäre sie von scharfem Falernum gezogen.