Ego vero, quoniam forensibus operis, laboribus, periculis non deseruisse mihi videor praesidium, in quo a populo romano locatus sum, debeo profecto, quantumcumque possum, in eo quoque elaborare, ut sint opera, studio, labore meo doctiores cives mei, nec cum istis tantopere pugnare, qui graeca legere malint, modo legant illa ipsa, ne simulent, et iis servire, qui vel utrisque litteris uti velint vel, si suas habent, illas non magnopere desiderent.
von timm.876 am 18.08.2014
Da ich glaube, meine öffentlichen Pflichten, Verantwortlichkeiten und Herausforderungen in der Position, in die mich das römische Volk gesetzt hat, nicht vernachlässigt zu haben, sollte ich mich sicherlich nach besten Kräften bemühen, meine Mitbürger durch meine Arbeit, Hingabe und Anstrengung kenntnisreicher zu machen. Ich sollte nicht zu sehr mit jenen streiten, die griechische Werke zu lesen vorziehen, solange sie diese tatsächlich lesen und nicht nur so tun, als ob, und ich sollte denjenigen helfen, die entweder beide Literaturen – griechische und lateinische – nutzen möchten oder die mit ihren eigenen lateinischen Werken zufrieden sind und die griechischen nicht sonderlich vermissen.
von malik844 am 16.03.2018
Ich freilich, da ich in forensischen Werken, Mühen und Gefahren den Posten, auf den mich das römische Volk gestellt hat, nicht verlassen zu haben scheine, sollte gewiss, soweit ich vermag, mich auch darum bemühen, dass durch meine Arbeit, meinen Eifer und meine Mühe meine Mitbürger gelehrter würden, und nicht allzu sehr mit jenen streiten, die griechische Werke zu lesen vorziehen – vorausgesetzt, sie lesen diese tatsächlich und tun nicht nur so –, sondern denjenigen dienen, die entweder beide Literaturen nutzen möchten oder, falls sie ihre eigenen haben, jene nicht sehr vermissen.