Quae quoniam iam aliunde non possumus, sumenda sunt nobis ab eis ipsis, a quibus expilati sumus; dum modo illa ad hanc civilem scientiam, quo pertinent et quam intuentur, transferamus, neque, ut ante dixi, omnem teramus in his discendis rebus aetatem; sed cum fontis viderimus, quos nisi qui celeriter cognorit, numquam cognoscet omnino, tum, quotienscumque opus erit, ex eis tantum, quantum res petet, hauriemus; nam neque tam est acris acies in naturis hominum et ingeniis, ut res tantas quisquam nisi monstratas possit videre, neque tanta tamen in rebus obscuritas, ut eas non penitus acri vir ingenio cernat, si modo aspexerit.
von nikita.a am 10.11.2021
Da wir diese Dinge nicht mehr anderswoher beziehen können, müssen wir sie von jenen nehmen, die uns beraubt haben, solange wir sie auf diese Politikwissenschaft übertragen, zu der sie gehören und die sie betreffen. Wir sollten, wie ich zuvor sagte, nicht unser ganzes Leben damit verbringen, diese Gegenstände zu lernen. Stattdessen können wir, sobald wir die grundlegenden Prinzipien gesehen haben - die jemand schnell erfassen muss oder gar nicht - daraus entnehmen, was wir wann immer benötigen. Schließlich sind die natürlichen Fähigkeiten und Talente der Menschen nicht scharf genug, um solch wichtige Angelegenheiten ohne Anleitung zu verstehen, aber diese Gegenstände sind nicht so komplex, dass ein Mensch mit scharfem Verstand sie nicht vollständig begreifen könnte, wenn er nur einen guten Blick darauf wirft.
von elea.u am 11.04.2017
Da wir diese Dinge nun nicht anderswoher beschaffen können, müssen wir sie von jenen selbst nehmen, von denen wir ausgeplündert wurden; vorausgesetzt, wir übertragen diese Dinge in diese Wissenschaft der Zivilisation, zu der sie gehören und die sie betreffen, und verschwenden nicht, wie ich zuvor sagte, unsere ganze Lebenszeit mit dem Erlernen dieser Dinge; sondern wenn wir die Quellen gesehen haben, die, wenn sie nicht jemand schnell erlernt, er sie niemals vollständig erlernen wird, dann werden wir, sooft es nötig sein wird, daraus so viel schöpfen, wie die Sache erfordert; denn weder ist die Schärfe in den Naturen und Talenten der Menschen so ausgeprägt, dass jemand solch große Dinge sehen könnte, wenn sie ihm nicht gezeigt würden, noch ist die Dunkelheit in den Dingen so groß, dass ein Mann mit scharfem Verstand sie nicht vollständig erfassen würde, wenn er sie nur betrachtet hätte.