Communium rerum esse utilitatem recte iudicantes ludicis et omni ambiguitate segregatis legibus uti nostro subiectos imperio, ad praesentem sanctionem venimus, per quam omni dubitatione amputata, quae usque adhuc obtinebat, certissimum facimus, ut, quotiens naturales filii curiali fortunae patriae sui genitoris adsignantur, vel adhuc vivente patre vel post eius obitum pro dispositione testamenti ab eo conditi, et eo modo legitima iura in paterna successione adipiscuntur ( quod recte fieri minime dubium est), licet illustrem dignitatem, ex qua curialis fortunae liberatio competere non potest, naturales filii antea meruerunt, ne permittatur eis contra substantiam ab eodem naturali patre descendentium vel ad scendentium vel ex latere cognationis vel agnationis iure eidem patri coniunctorum, licet ipsi legitimi successores eidem naturali patri per memoratam fortunam efficiantur, aliquod ius sibi vindicare.
von tuana.d am 06.10.2023
Wir erachten es als dienlich dem Gemeinwohl, unseren Untertanen klare, von Mehrdeutigkeit befreite Gesetze zu gewähren. Daher erlassen wir diese Verordnung, um jeglichen bestehenden Zweifel in folgender Angelegenheit auszuräumen: Wenn uneheliche Söhne dem Stadtrat ihrer Vaterstadt zugewiesen werden, sei es zu Lebzeiten ihres Vaters oder nach dessen Tod gemäß dessen Testament, erwerben sie damit Rechte auf rechtmäßiges Erbe. Dies ist zweifellos angemessen, auch wenn diese unehelichen Söhne zuvor einen hohen Amtsrang innehatten (der normalerweise von Ratsdienst befreit), können sie keinerlei Ansprüche gegen das Vermögen der anderen Nachkommen, Vorfahren oder Verwandten ihres natürlichen Vaters erheben, selbst wenn sie durch ihren Ratsdienst zu rechtmäßigen Erben werden.
von edda.g am 20.11.2015
In rechtmäßiger Beurteilung des gemeinsamen Nutzens und nach Beseitigung aller Unklarheiten in den Gesetzen, die unsere Untertanen unter unserem Herrschaftsbereich anwenden, kommen wir zur gegenwärtigen Verfügung, durch welche wir, nachdem wir alle bisherigen Zweifel beseitigt haben, höchst verbindlich festlegen, dass, sooft uneheliche Söhne dem kurialen Vermögensstatus ihrer väterlichen Heimat zugewiesen werden, sei es zu Lebzeiten des Vaters oder nach seinem Tod gemäß der Verfügung seines errichteten Testaments, und auf diese Weise rechtmäßige Ansprüche auf väterliche Erbfolge erlangen (was zweifellos rechtmäßig geschieht), selbst wenn die unehelichen Söhne zuvor die illustre Würde erlangt haben, aus der keine Befreiung vom kurialen Vermögensstatus beansprucht werden kann, ihnen nicht gestattet sein soll, irgendein Recht gegen das Vermögen derjenigen geltend zu machen, die vom selben natürlichen Vater abstammen oder aufsteigen oder durch Verwandtschafts- oder Abstammungsrecht mit demselben Vater verbunden sind, auch wenn sie selbst durch den erwähnten Vermögensstatus zu rechtmäßigen Erben desselben natürlichen Vaters werden.