Ceteris fractus animus: praetorianus miles non virtute se sed proditione victum fremebat: ne vitellianis quidem incruentam fuisse victoriam, pulso equite, rapta legionis aquila; superesse cum ipso othone militum quod trans padum fuerit, venire moesicas legiones, magnam exercitus partem bedriaci remansisse: hos certe nondum victos et, si ita ferret, honestius in acie perituros.
von aileen.836 am 23.03.2018
Die anderen waren demoralisiert: Die Prätorianergarde beschwerte sich, dass sie nicht durch Tapferkeit, sondern durch Verrat besiegt worden seien. Selbst die Vitellianer hatten nicht ohne Blutvergießen gewonnen - ihre Kavallerie war zurückgedrängt und die Adlerstandarte einer Legion war erobert worden. Sie hatten immer noch Truppen jenseits des Po-Flusses mit Otho selbst, die moesischen Legionen waren unterwegs, und ein großer Teil der Armee verblieb in Bedriacus. Diese Kräfte waren noch ungeschlagen und könnten, wenn es darauf ankäme, ehrenhafter in der Schlacht sterben.
von lya.828 am 13.03.2018
Der Geist der anderen war gebrochen: Der Prätorianersoldат murмelte, er sei nicht durch Tapferkeit, sondern durch Verrat besiegt worden: Selbst für die Vitellianer sei der Sieg nicht ohne Blutvergießen gewesen, mit zurückgedrängter Kavallerie, mit erbeutetem Legionsadler; bei Otho selbst verblieben die Soldaten, die jenseits des Padus waren, die moesischen Legionen kämen, ein großer Teil des Heeres sei in Bedriacum geblieben: Diese seien gewiss noch nicht besiegt und würden, wenn es so käme, ehrenhafter in der Schlacht zugrunde gehen.