At tiberius, quod supremis in matrem officiis defuisset, nihil mutata amoenitate vitae, magnitudinem negotiorum per litteras excusavit honoresque memoriae eius ab senatu large decretos quasi per modestiam imminuit, paucis admodum receptis et addito ne caelestis religio decerneretur: sic ipsam maluisse.
von konrad8884 am 04.03.2017
Tiberius jedoch, der der Bestattungsfeier seiner Mutter ferngeblieben war, änderte nichts an der Annehmlichkeit seines Lebens und sandte lediglich Briefe, in denen er erklärte, durch wichtige Angelegenheiten zu sehr beschäftigt zu sein. Als der Senat beschloss, ihr umfangreiche Ehrungen zu verleihen, reduzierte er diese unter dem Vorwand der Bescheidenheit, nahm nur wenige an und fügte hinzu, dass ihr keine göttliche Verehrung zuteilwerden solle, mit der Behauptung, dies sei ihr Wunsch gewesen.
von stephanie.918 am 23.07.2024
Tiberius jedoch, da er den letzten Pflichten gegenüber seiner Mutter ferngeblieben war, entschuldigte - ohne die Annehmlichkeit seines Lebens auch nur im Geringsten zu verändern - die Bedeutsamkeit seiner Angelegenheiten durch Briefe und verminderte die vom Senat reichlich für ihr Andenken beschlossenen Ehrungen gleichsam durch Bescheidenheit, wobei er nur sehr wenige annahm und hinzufügte, dass keine göttliche Verehrung beschlossen werden sollte: so hätte sie es selbst gewünscht.