Hoc vero nihil ad pontificium ius, sed e medio est iure civili, ut per aes et libram heredem testamenti solvant et eodem loco res sit, quasi ea pecunia legata non esset, et si is cui legatum est stipulatus est id ipsum quod legatum est, ut ea pecunia ex stipulatione debeatur, sitque ea non adligata sacris.
von konrad977 am 29.06.2014
Dies betrifft wahrlich nichts das kirchliche Recht, sondern stammt aus dem bürgerlichen Recht, dass durch Erz und Waage der Erbe des Testaments freigestellt wird und die Sache an demselben Ort bleibt, als wäre das Geld nicht vermacht worden, und wenn derjenige, dem das Legat gegeben wurde, eben jenes stipuliert hat, was vermacht wurde, sodass dieses Geld aus der Stipulation geschuldet wird und nicht an heilige Verpflichtungen gebunden ist.
von arian.957 am 29.02.2020
Dies hat tatsächlich nichts mit religiösem Recht zu tun, sondern stammt direkt aus dem Zivilrecht: Erben können von ihren testamentarischen Verpflichtungen durch ein förmliches Verfahren befreit werden, und die Situation wird dann so behandelt, als wäre das Geld niemals vermacht worden. Wenn die Person, die das Vermächtnis erhalten hat, eine formelle Vereinbarung über den genauen Betrag getroffen hat, wird das Geld durch diese Vereinbarung geschuldet und ist nicht an religiöse Verpflichtungen gebunden.