Mittitur ad eos colloquendi causa gaius arpineius, eques romanus, familiaris quinti tituri, et quintus iunius ex hispania quidam, qui iam ante missu caesaris ad ambiorigem ventitare consuerat; apud quos ambiorix ad hunc modum locutus est: sese pro caesaris in se beneficiis plurimum ei confiteri debere, quod eius opera stipendio liberatus esset, quod aduatucis, finitimis suis, pendere consuesset, quodque ei et filius et fratris filius ab caesare remissi essent, quos aduatuci obsidum numero missos apud se in servitute et catenis tenuissent; neque id, quod fecerit de oppugnatione castrorum, aut iudicio aut voluntate sua fecisse, sed coactu civitatis, suaque esse eiusmodi imperia, ut non minus haberet iuris in se multitudo quam ipse in multitudinem.
von robin.z am 16.12.2015
Gaius Arpineius, ein römischer Ritter und enger Freund des Quintus Titurius, und Quintus Iunius, ein bestimmter Mann aus Hispanien, der bereits zuvor durch Caesars Gesandte gewohnt war, Ambiorix zu besuchen, werden zu Verhandlungen zu ihnen gesandt; vor ihnen sprach Ambiorix folgendermaßen: Er müsse Caesar für seine Wohltaten sehr dankbar sein, da er durch dessen Hilfe von der Abgabe befreit worden sei, die er den Aduatucern, seinen Nachbarn, zu zahlen gewohnt gewesen sei, und weil sowohl sein Sohn als auch der Sohn seines Bruders von Caesar zu ihm zurückgesandt worden seien, die die Aduatucer als Geiseln gefangen gehalten hätten; und was er bezüglich des Angriffs auf das Lager getan habe, das habe er weder aus eigenem Urteil noch aus eigenem Willen getan, sondern durch den Zwang des Staates, und seine Autorität sei derart, dass die Menge nicht weniger Recht über ihn habe als er selbst über die Menge.
von malik.834 am 02.04.2016
Zwei Unterhändler wurden gesandt, um mit ihnen zu verhandeln: Gaius Arpineius, ein römischer Ritter und enger Freund von Quintus Titurius, und Quintus Junius, ein Mann aus Spanien, der bereits mehrere Besuche bei Ambiorix in Caesars Auftrag gemacht hatte. Ambiorix sprach sie wie folgt an: Er schulde Caesar enormen Dank für dessen Güte, da Caesar ihn von der Tributzahlung befreit hatte, die er seinen Nachbarn, den Aduatuci, zu entrichten pflegte, und ihm sowohl seinen Sohn als auch seinen Neffen zurückgegeben hatte, die die Aduatuci als Geiseln in Ketten und Sklaverei gehalten hatten. Was seinen Angriff auf das Lager betreffe, habe er diesen nicht aus eigener Überzeugung oder freiem Willen ausgeführt, sondern sei dazu von seinem Volk gezwungen worden. Seine Macht als Anführer sei derart, dass sein Volk ebenso viel Kontrolle über ihn habe wie er über das Volk.