Ergo si honestum utique secuturus est, turpe utique vitaturus, et in omni actu vitae spectaturus haec duo, nec aliud malum quam turpe, si una indepravata virtus est et sola permanet tenoris sui, unum est bonum virtus, cui iam accidere ne sit bonum non potest.
von maksim.941 am 05.04.2021
Wenn also jemand dem Ehrenhaften folgen und das Schändliche meiden wird, und wenn er diese beiden Dinge in jeder Handlung des Lebens im Blick behält, und wenn nichts böse ist außer dem Schändlichen, und wenn die Tugend allein rein bleibt und ihrer Natur treu ist, dann ist die Tugend das einzige Gute, und es kann niemals geschehen, dass sie aufhört, gut zu sein.
von marie.i am 02.12.2014
Wenn er also dem Ehrenhaften wahrhaftig folgen wird, das Schändliche wahrhaftig meiden wird, und in jedem Lebensakt diese zwei Dinge beobachten wird, und nichts anderes böse ist außer dem Schändlichen, wenn die Tugend allein unverfälscht ist und allein ihrem Kurs treu bleibt, ist eines gut: die Tugend, der es nunmehr unmöglich ist, nicht gut zu sein.