Huic homini, iudices, honestissimae civitatis honestissimo non modo frumenti scitote sed etiam vitae et sanguinis tantum relictum esse quantum aproni libido tulit; nam vi malo plagis adductus est ut frumenti daret, non quantum deberet, sed quantum cogeretur.
von malik.9941 am 03.01.2021
Diesem Mann, Richter, dem ehrenhaftesten Mann eines höchst ehrenhaften Staates, sei bekannt, dass ihm nicht nur vom Getreide, sondern auch vom Leben und Blut so viel gelassen wurde, wie Apronius' Begierde es trug; denn durch Gewalt, Bosheit und Schläge wurde er gezwungen, Getreide zu geben, nicht so viel, wie er sollte, sondern so viel, wie er gezwungen wurde.
von ole862 am 12.07.2017
Richter, lasst mich euch sagen, dass diesem Mann, dem angesehensten Bürger einer höchst respektierten Gemeinschaft, nicht mehr Getreide - und wahrlich nicht mehr Leben und Blut - übrig gelassen wurde, als Apronius' Gier zuließ. Er wurde geschlagen und gewaltsam gezwungen, nicht die Menge Getreide abzuliefern, die er tatsächlich schuldete, sondern die Menge, die man ihm abzupressen zwang.